Statt Meister den besten Torschützen

Robert Moldoveanu vom VfR Friesenheim mit 30 Treffern bester Torjäger der A-Klasse – Nun spielt er für den BSC Oppau Der VfR Friesenheim wollte eigentlich Meister in der Fußball-A-Klasse werden. Das Ziel hat der Klub – wieder einmal – verfehlt. Einen anderen Titel aber hat Friesenheim bekommen. Stürmer Robert Moldoveanu war mit 30 Treffern bester Torschütze der Liga. Nun verlässt der Rumäne den Klub. Wenn man Trainer vor der Saison nach ihren Zielen befragt, dann kommen meist von Vorsicht geprägte Antworten. Vom allein zählenden Ligaverbleib ist die Rede oder vom ominösen einstelligen Tabellenplatz. Die Intention ist klar. Wer tief stapelt, läuft weniger Gefahr, sein Ziel zu verfehlen. Zudem wird mit einer zurückhaltenden Aussage Druck von der Mannschaft genommen.Der 32 Jahre alte Friesenheimer Spielertrainer Toni Maric hebt sich wohltuend von der grauen Masse ab. „Wir wollen Meister werden“, legte sich der junge Coach fest. Eine Zielsetzung, die schon deswegen überrascht, weil der VfR zwar eine gute, aber keine überragende Mannschaft stellte. „Letztlich haben wir den Aufstieg verpasst, weil wir den Start verschlafen haben“, blickt Maric zurück. Die ersten Spiele seien zudem noch in die Probierphase gefallen. Nach zehn Spieltagen waren die Friesenheimer Neunter mit neun Zählern Rückstand auf den zweiten Platz. Als sich der VfR gefangen hatte, lief es. „Da haben wir unsere Qualitäten gezeigt und bewiesen, wozu das Team in der Lage ist“, spielt Maric auf eine tolle Serie an. Von 13 ungeschlagenen Partien gewannen die Grün-Schwarzen zehn Weiterlesen [...]

A-Junioren werden Meister

Am letzten Spieltag der Saison konnten sich unsere A-Junioren durch einen 1:0 Sieg gegen den 1.FC Rheinpfalz 08 JFV noch die Meisterschaft der Kreisklasse Rhein-Pfalz sichern. Mit 56 Punkten und einem Torverhältnis von 87:20 lag man am Ende nur zwei Punkte vor der SG Freinsheim/Weisenheim, die lange Zeit die Tabelle anführte.
Die Meisterschaft bedeutet gleichzeitig den Aufstieg in die Kreisliga.20160612_A-Jugend

VfR Friesenheim bleibt A-Ligist – Titel für „Alte Herren“

Was lässt sich mit dem Fußballverein VfR Friesenheim verbinden? Nun, der VfR ist ein über 100 Jahre alter Traditionsclub. Er war der erste Verein in Ludwigshafen, der seine Heimspiele auf Kunstrasen austrug. Man nennt die Friesenheimer die Eulen, eine Bezeichnung, die sich im Namen des Sportplatzes wiederfindet. Der heißt nämlich Eulenpark-Stadion. Dazu spielt der VfR traditionell in grünen Trikots. Es gibt aber noch etwas anderes, was längst Eingang in den Sprachgebrauch gefunden hat. Die Friesenheimer gelten als „unaufsteigbar“. Seit einigen Jahrzehnten versucht die erste Garnitur des VfR den Sprung in die Bezirksliga zu schaffen. Ein paar Mal war das Team kurz davor, doch geklappt hat es noch nie. Auch in dieser Saison haben die Männer in Grün etliche gute Spiele abgeliefert, zeitweise sogar begeisternden Fußball gespielt, aber am Ende war es wie immer. Der VfR wurde Vierter und blieb „unaufsteigbar“. Die Wortschöpfung ist angelehnt an die große Zeit des kleinen VfL Bochum, der zwischen 1971 und 1993 ununterbrochen in der Bundesliga spielte und fast immer gegen den Abstieg kämpfte. Damals wurde der VfL die „Unabsteigbaren“ genannt, was sich im Laufe der folgenden Jahre aber drastisch geändert hat, weil Bochum zur Fahrstuhlmannschaft mutierte. Zurück zum VfR. Weil die „Erste“ nicht aufsteigt, kann auch die in der B-Klasse spielenden Reserve nicht hoch. Doch zumindest die „Alten Herren“ geben Anlass zur Freude. Sie verteidigten in einem dramatischen Entscheidungsspiel um die Kreismeisterschaft mit einem 12:11-Sieg nach Elfmeterschießen Weiterlesen [...]

Zahlreiche Sportler geehrt

In der Vereinshalle des Sportvereins Friesenheim ehrte die Arbeitsgemeinschaft (Arge) Friesenheimer Vereine vergangenen Samstag verdiente Sportler. Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden Heinz Theo Adrian und einem Grußwort des Ortsvorstehers Günter Henkel sowie des Sportdezernenten und Bürgermeisters Wolfgang van Vliet führte Michael Stein von der Karnevalsgesellschaft Eule mit viel Humor durch das Programm. In den Showteilen traten Tanzgruppen der KG Eule und der Tanz- und Sportbühne auf. In diesem Jahr neu war die Kategorie Sonderpreis für hervorragende Leistung, die an Maximilian Waack ging, der beim VFR Friesenheim in der Bambini Abteilung startete und dort bis in die F -Jugend blieb. Nach Stationen beim FSV Oggersheim, 1. FC Kaiserslautern und Astoria Walldorf landete er bei der TSG Hoffenheim, wo er mittlerweile einen Vertrag bei TSG 1899 Hoffenheim II unterschreiben konnte. Robert Donhauser, Vorsitzender des Vereins „Gemeinsam für Friesenheim“, übergab die Sach- und Geldpreise. In der Kategorie Mannschaft Jugend landete das Team Wasserball des Wassersportvereins (WSV) Vorwärts auf dem ersten Platz, gefolgt von der E- und B-Jugend des VfR Friesenheim und der Tischtennis-Jugend der DJK Concordia. Die Herrenflorett-Schüler der Turn- und Sportgemeinde Friesenheim wurde als beste Nachwuchs-Mannschaft der Herren ausgezeichnet. Beste Nachwuchs-Mannschaft der Frauen wurden die Damen-Degenfechterinnen der TSG Friesenheim.In der Kategorie Einzelsportler Männer landete Dirk Grottker vom RCF Friesenheim vor seinem Vereinskollegen Goran Tomic. Als beste Männermannschaft Weiterlesen [...]

Ein echter Friesenheimer Italiener

Peppe Constanzino betreibt wieder die Vereinsgaststätte des VfR Friesenheim Die Vereinsgaststätte des VfR Friesenheim hat einen neuen Pächter. Das Ehepaar Peppe und Izabela Constanzino betreibt in der Teichgasse 30 wieder die Pizzeria „Da Peppe“. Peppe Constanzino verwöhnt seine Gäste seit einem Monat in der Pizzeria „Da Peppe“ in der Friesenheimer Teichgasse 30. Pizza und Pasta, mediterrane Vorspeisen und Salate, Fleisch-, Geflügel- und Fischgerichte bietet seine Karte. Eine besondere Spezialität sind die nach italienischer Art hausgemachten Tortelloni und die im Steinofen gebackene Pizza. Gemeinsam mit seiner Frau Izabela, mit der er in Friesenheim lebt, ist er beim VfR gleich wieder heimisch geworden. Constanzino kennt den Verein schon aus früheren Zeiten. Der waschechte „Friesenheimer Italiener“ ist seit 30 Jahren in Deutschland und war schon einmal zwölf Jahre VfR-Wirt in der Gaststätte im Eulenpark. Dann hat es den passionierten Gastronomen auf die andere Rheinseite gezogen. Acht Jahre lang war er Wirt beim Mannheimer Reitverein.Wie in der Branche üblich arbeite er, wenn andere Freizeit haben. Ein solch engagiertes Vorhaben wie der Betrieb der Vereinsgaststätte des Mannheimer Reitvereines erforderte ernorm viel Zeit. Peppes Familie, vor allem die beiden Söhne waren es, die es nicht mehr mitmachen wollten, dass Papa morgens um 9 Uhr weggeht und spät abends nach Hause kommt. „Die haben mir angedroht mich rauszuschmeißen“, erzählt Constanzino. „Wir gehen mit Mama ins Schwimmbad, mit Mama einkaufen, mit Mama in den Park“, beschwerten Weiterlesen [...]

Schmierereien auf der Stadionwand

Unbekannte besprühen Mauer des Friesenheimer „Eulenparks“ mit Schriftzügen gegen die kurdische Untergrundorganisation PKK Eigentlich war’s ein gutes Wochenende für den VfR Friesenheim. Am Sonntag haben die A-Klasse-Nord-Kicker das Derby im „Eulenpark“ gegen Alemannia Maudach 4:2 gewonnen. Getrübt wurde die Freude aber schon am Morgen danach. Unbekannte haben in der Nacht zum Montag die Außenwand des VfR-Stadions mit Schriftzügen in türkisc her Sprache verschmiert. Die Polizei ermittelt. Neben der Stadionwand in der Teichgasse 30 haben der oder die Übeltäter auch ein Kiosk gegenüber sowie eine Garagenwand des SV Friesenheim großflächig mit blauer Farbe verunstaltet. Die Schriftzüge im Umfeld der dortigen Kleingartenanlage richten sich gegen die Arbeiterpartei Kurdistans, kurz PKK. Die Untergrundorganisation wird von der EU als terroristische Vereinigung eingestuft. Die Polizei hat gestern den Tatort untersucht, der Verein hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Hinweise auf den oder die Täter sowie über die Hintergründe liegen nach Auskunft eines Polizeisprechers derzeit nicht vor. Ähnliche Vorfälle im Stadtgebiet sind der Polizei ebenso wenig bekannt wie Spannungen zwischen Kurden und den knapp 10.000 in Ludwigshafen lebenden Türken.„Eine Schwachkopf-Aktion“ nennt VfR-Vorsitzender und Ortsvorsteher Günther Henkel die aufgesprühten Schmierereien. „Zumal die Türkei-Kurden-Problematik bei uns im Verein überhaupt keine Rolle spielt“, wundert sich der SPD-Politiker. Der Schaden von rund 250 Euro sei für den Verein zwar gering, der Weiterlesen [...]